L O A D I N G
Blick auf die Alabasterküste von den Gärten von Étretat

An der Alabasterküste und der Bucht der Seine am Ärmelkanal liegen Le Havre und Étretat. Die Destination gilt als Wiege des Impressionismus und überzeugt mit Natur, Küstencharme, Seebadflair und vielen Geheimtipps.

Fokus 2020: Natur und Kultur an der Alabasterküste

In nur zwei Stunden mit dem Zug von Paris erreichen Reisende Le Havre am Ärmelkanal. Neben UNESCO-Architektur und Kunst überzeugt die maritime Destination Le Havre Étretat mit grünen Gärten, hübschen Seebädern, mittelalterlichen Abteien und Dörfern und spannenden Wanderwegen an der Alabasterküste und durch die Hochebene Pays de Caux. Ein ideales Reiseziel für Kulturinteressierte, Outdoor-Begeisterte und Slow Travel-Fans!

Küstencharme und Seebadflair

Le Havre schmiegt sich an die Mündung der Seine und ist das Tor zur wilden Alabasterküste. Immer am Meer entlang flanieren Reisende auf der Strandpromenade vom Impressionismus-Museum André Malraux (MuMa) vorbei am UNESCO-Architektur-Ensemble von Auguste Perret bis nach Sainte-Adresse mit seinen schmucken Seebadvillen. Am Ende wartet das wildromantische Kap de la Hève mit seinem Leuchtturm. Unterwegs entdecken Flaneure einige der schönsten Motive impressionistischer Maler: Segelboote im Meer, Möwen über den Kreidefelsen und natürlich den Blick auf den Hafen, den Monet 1872 mit seinem Gemälde „Impression, soleil levant“ festhielt und somit die Kunstrichtung begründete.

Insgesamt 25 Wanderwege laden dazu ein, die Vielfalt der Natur und Küste in der Umgebung von Le Havre zu entdecken. Le Havre und Étretat liegen außerdem am Fernwanderweg GR21, dem beliebtesten Wanderweg der Franzosen 2020.

Versteckte Schätze und Geheimtipps mit Aussicht

Die Gärten von Le Havre
Hoch über dem Meer liegt die einstige Befestigungsanlage von Sainte-Adresse. Seit 2005 beleben die „hängenden Gärten von Le Havre“ auf 17 Hektar den historischen Ort. Die Gärten tragen die Label „bemerkenswerter Garten“ und „botanische Garten“ und bieten einen uneingeschränkten Blick auf die Küste, Le Havre und das Seebad Saint-Adresse. Sie entführen Besucher auf eine exotische Botanik-Reise zu beinahe allen Kontinenten und verweisen mit einem Augenzwinkern auf die französischen Seefahrer, Entdecker und Botaniker. Letztere brachten von ihren Reisen exotische Pflanzen mit in die Normandie, wie die hier heimisch gewordene Hortensie.

Ein „Hafen der Ruhe“ ist der Jardin du silence des Karmelitinnen-Ordens von Le Havre. Der Landschaftsarchitekt Samuel Craquelin und die plastischen Künstler Chantal Giraud und Jean-Pierre Lartisien haben einen Ort der Stille und Meditation geschaffen, der Besucher gleich welcher Konfession willkommen heißt.

Eine Reise in die Vergangenheit
Die Abtei von Graville ist seit dem 6. Jahrhundert ein Rückzugsort für Gläubige und erlebt ihre Glanzzeit im 11. Jahrhundert durch Guillaume Malet de Graville, Wegbegleiter von Wilhelm dem Eroberer. Die Kirche ist ein wunderschönes Beispiel normannischer Romanik und Gotik, mit einem weitläufigen französischen Terrassengarten. Sie liegt am Hang des Pays de Caux und bietet einen weiten Blick auf die Bucht der Seine und das Meer. Ganz in der Nähe lädt die Abtei von Montivilliers dazu ein, ein Schmuckstück der Route der normannischen Abteien zu entdecken.

Harfleur, die kleine Schwester von Le Havre
Ebenso wie die Abtei von Graville verspricht das Städtchen Harfleur eine Reise ins normannische Mittelalter. Mit ihren Fachwerkhäusern aus dem 14. – 17. Jahrhundert und der gotischen Kirche Saint-Martin, deren Turmspitze als „Leuchtturm des Pays de Caux“ gilt, ist Harfleur ein versteckter Geheimtipp und die kleine Schwester von Le Havre. Denn: Bevor König Franz I. Le Havre im Jahr 1517 gründete, war Harfleur der „erste Hafen“ an der Seine.

„Wenn ich einem Freund zum ersten Mal das Meer zeigen sollte, so wählte ich Étretat“

Alphonse Karr, Romanautor und Figaro-Journalist, 19. Jahrhundert

Étretat, Sommerfrische an der Alabasterküste

Die Kreidefelsen von Étretat sind weltberühmt. Und doch war Étretat im 19. Jahrhundert nur schwer zugänglich – zum Glück für impressionistische Maler wie Eugène Isabey oder Gustave Courbet. Es folgten Boudin, Matisse, und natürlich Monet…Mit der Eisenbahn von Paris und der Nähe zu Le Havre wurde Étretat bald zum Sehnsuchtsort der Sommerfrische. Heute bezaubert der Küstenort durch seine vielen schmucken Seebadvillen, die grandiosen Kreidefelsen und die langen Wanderwege. Beim Paddle, Surfen und Segeln bestaunen Reisende die Alabasterküste mit ihren Kreidefelsen, die je nah Sonnenstand mal schneeweiß, mal tiefrot leuchten. Hoch oben auf den Felsen wartet mit dem Skulpturengarten Jardins d’Étretat ein weiteres Highlight. Étretat ist der Inbegriff für Natur, Küstenerlebnis und frische Luft.

Themen für individuelle Pressereisen nach Le Havre und Étretat

2020 veranstaltet das Tourismusbüro Le Havre individuelle Pressereisen nach Le Havre und Étretat. Themen werden individuell mit dem Tourismusbüro erarbeitet. Hier finden Sie einige Ideen:

  • Le Havre und Étretat: Natur und Gärten an der Küste
  • Von Sainte-Adresse bis Étretat: Seebäder der Alabasterküste
  • Hafengeschichten: Le Havre und Harfleur an der Seine
  • Wanderparadies Le Havre Étretat: Geheimtipps und unentdeckte Orte
  • Impressionismus in Le Havre und Étretat, inklusive Ausstellung “Elektrische Nächte” im Musée André Malraux im Rahmen von Normandie Impressionniste.

Bei Interesse an einer Pressereise wenden Sie sich gern an sawina [at] lange-oehlke.com

Weitere Informationen zu Le Havre & Étretat finden Sie hier als PDF oder auf der Website von Le Havre Étretat Normandie Tourismus.